FAUmax eta

Eckdaten

  • Carbon Monocoque
  • Mittelmotor mit Heckantrieb
  • Abmaße: L: 2884 mm / B: 1435 mm / H: 1185 mm
  • Gesamtmasse: 162 kg
  • Leistung: 76 PS (56 kW)
  • Beschleunigung von 0 – 100 km/h: 3,6 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 116 km/h (durch Getriebe begrenzt)
  • Maximale Querbeschleunigung: 2,2 g

Fahrwerk

  • Radaufhängung:
    • antiparallele Doppeldreiecksquerlenker aus Carbonrohr mit Aluminium- und Stahlinserts verklebt
    • Öhlins TTX 25 MkII FSAE Dämpfer, Druck- und Zugstufe getrennt voneinander in High- und Low-Speed einstellbar
    • Vorderachse: Pullrodanbindung
    • Hinterachse: Pushrodanbindung
    • Stabilisatoren an beiden Achsen
    • Schnellverstellbares Fahrwerk durch Inserts
  • Felgen/Reifen:
    • 10″ Hybridfelgen aus gefrästem Aluminiumstern mit handlaminiertem Carbonbett verklebt
    • Bereifung Vorderachse: Hoosier Racing Slicks 18-6 x 10″
    • Bereifung Hinterachse: Hoosier Racing Slicks 18-7.5 x 10″
  • Bremssystem:
    • vier außen liegende Stahlbremsscheiben, schwimmend gelagert
    • AP Racing Bremssättel
    • Carbonflex Bremsleitungen
  • Lenkung:
    • kompaktes, selbst entwickeltes Zahnstangenlenkgetriebe

Elektronik

  • Konzept:
    • Eigenentwickeltes dezentrales und modulares CAN-Bus System
    • 12 verschiedene Steuereinheiten (Knoten)
    • bis zu 19 Knoten gleichzeitig am Fahrzeug im Einsatz
    • Austausch, hinzufügen oder entfernen von Knoten jederzeit möglich
  • Kommunikation:
    • Zwei CAN-Busse: Ein Sicherheitsbus für die Motorsteuerung und einer für den Rest des Fahrzeugs
    • Verbindung über spezielle, eigenentwickelte Steuereinheit
    • 200 Verschiedene CAN-Nachrichten 
  • Versorgung:
    • Ein zentrales Boardnetz mit 13V Spannung
    • Akkutechnologie: Lithium-Eisenphosphat
  • Steuereinheiten:
    • Verwendete Mikrocontroller: STM32
    • Eigenentwickelte Platinen: Schaltplan + Layout
    • Eigenfertigung: Bestückung der Platine in 0402 Baugröße
    • Spannungswandler auf jedem Knoten zur Verwendung mit 13V Boardnetzspannung
    • Eigenentwickelte individuelle, laser-gesinterte Kunststoff-Gehäuse für jeden Knoten
    • Verschiedene Power-Knoten zur Steuerung von Benzinpumpe, Lüfter, Schaltservo, Lambda-Heizung und Bremslicht; Einsatz von High-Side-Switches zur – Überwachung von Strom und Spannung der Verbraucher
    • Sensorknoten: Universeller AD2Can-Knoten mit 8 analogen Eingängen zur Auswertung von Pedalerie und Faherwerkssensorik; Individuelle Knoten zum Auslesen von jeweils Thermoelement (Abgastemperatur) und Lambdasonden (Restsauerstoff im Abgas), MPU (motion and position unit) mit GPS und Beschleunigungssensoren.
    • Komplexe Lenkradelektronik mit LED Anzeigen, sowie Schalter und Knöpfen zur Interaktion
    • Knoten zur Verbindung der beiden Can-Busse. Möglichkeit der Filterung und Überwachung von Nachrichten.
    • Software:
      • Programmierung der Mikrocontroller in C
      • Modularer Aufbau (z.B. einheitliches CAN-Modul)
      • Verwendung von Flashparametern, die über den CAN-Bus während dem Betrieb verändert werden können (Schaltungseinstellung) etc.
  • Kabelbaum:
    • Gewichtsoptimierte Kabelquerschnitte für jede Leitung
    • Modularer Aufbau
    • Eigenfertigung
    • CAN-Diagnoseschnittstelle
  • Logging & Telemetrie:
    • Logger zum Aufzeichnen aller Nachrichten und späterer Auswertung
    • Ca. 100mb Daten pro Endurance (22km)
  • Besonderheiten:
    • Elektronisch Schaltung durch einen Servomotor; Durch optimales Timing von Zwischengas oder Zündunterbrechung und intelligente Ansteuerung des Schaltservo ist kupplungsfreies Schalten und Schaltzeiten von unter 35ms möglich.
    • Extrem leicht: unter 400g
    • Automatische Schaltung für Acceleration Event
  • Auszeichnungen:
    • Gewinn des MTU Most-Innovative-Powertrain Award für das eigenentwickelte und an den Antriebstrang angepasste CAN-Bus-System bei FSG 2014 in Hockenheim.

Chassis

  • Rahmen:
    • Carbon Monocoque in Hybridbauweise
    • abnehmbarer Heckrahmen für schnelle Motordemontage
    • optimiertes Steifigkeits-Gewichtsverhältnis
    • gute Ergonomie für optimale Fahrzeugkontrolle
    • Wartungsfreundlichkeit durch gute Zugänglichkeit zu allen Komponenten
    • energieabsorbierende Crashnase aus Carbon
  • Pedalerie:
    • geschweißte Aluminium Blech-Biege-Konstruktion
    • Gas- und Brempedal getrennt voneinander positionierbar
  • Lenkrad:
    • handlaminiert aus Carbon-Sandwichstruktur
    • ergonomisch optimierte Form und Schaltwippen
    • Platzierung aller Bedienelemente für den Fahrer gut erreichbar auf dem Lenkrad
    • Auf den Fahrer angepasste ergonomische 3D Griffe
  • Sitz:
    • gewichtsoptimierter Sitz aus Polyurethanschaum
    • individuell an den Fahrer angepasst

Motor und Antriebsstrang

  • Grundmotor:
    • Aprilia SXV 550 V2-Motor
    • Zylinderwinkel: 77°
    • Bohrung: 80 mm
    • Hub: 55 mm
    • Hubraum: 553 ccm
    • Verdichtungsverhältnis: 16,1:1
    • Leistung: 76 PS (56 kW)
    • Drehmoment: 56 Nm
    • Kraftstoff: E85
  • Verbrennung und Applikation:
    • überarbeitete Ein- und Auslasskanäle
    • eigenentwickeltes Brennraumdesign
    • DTAfast S80 Pro Motorsteuerung
    • Launch Control
  • Kurbeltrieb:
    • eigenentwickelte Aluminium-Schmiedekolben
    • eigenentwickelte Pleuel
    • gewichts- und festigkeitsoptimierter Kurbeltrieb
    • feingewuchtete Kurbelwelle
  • Ansaugung und Abgassystem:
    • Hybrid-Airbox aus handlaminierter Carbon-Sandwichstruktur und lasergesintertem, keramikverstärktem Polyamid
    • variable Ansaugrohrlängen
    • Airbox strömungs- und festigkeitsoptimiert
    • eigengefertigte Titan-Abgasanlage
  • Kühl- und Ölsystem:
    • Wasserkühlung
    • elektrische Wasserpumpe, temperaturgeregelt
    • geschweißte Aluminium-Wasserkästen
    • Trockensumpfschmierung
    • Öl-Wasser-Wärmetauscher
  • Antriebsstrang:
    • eigenentwickelter Kupplungskorb
    • sequentielles 3-Gang-Getriebe, klauengeschaltet
    • elektrischer Schaltaktuator
    • Zündunterbrechung und Zwischengas für Schaltvorgänge ohne Kupplungsbetätigung
    • Klauenkupplung
    • eigenentwickeltes Differential auf Basis des Drexler FSAE Lamellensperrdifferentials
    • Kegelradgetriebe mit variabler Endübersetzung
    • Stahl-Antriebswellen
  • Besonderheiten:
    • selektive Zylinderabschaltung
    • Reibleistungsoptimierung durch div. Beschichtungen

Aerodynamik

  • hergestellt in leichter Sandwich-Bauweise
  • Frontflügel bestehend aus 4 Elementen
  • Heckflügel bestehend aus 5 Elementen
  • Innovative 3D-Sideplates

Eindrücke aus der Saison


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